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	<title>qummunismus / kommunismus reloaded</title>
	<link>http://qummunismus.at/</link>
	<description>Radikale Kritik am kapitalistischen System ist heute notwendiger denn je. Traditionelle Kommunistische Parteien sind allerdings dazu kaum in der Lage. Sie sind mehr oder weniger noch immer in autorit&#228;ren, hierarchischen, planwirtschaftlichen Strukturen und Denken des gescheiterten Realsozialismus verhaftet. Ein Neubeginn ist notwendig: Qummunismus ist Kommunismus reloaded.</description>
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		<title>Kommunismus leicht verst&#228;ndlich erkl&#228;rt</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article39.html</link>
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<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique9.html">Kommunismus</category>

		<dc:subject>Autorit&#228;re Strukturen</dc:subject>
		<dc:subject>Feminismus</dc:subject>
		<dc:subject>Undemokratische Strukturen</dc:subject>
		<dc:subject>Ungleichverteilung</dc:subject>
		<dc:subject>Einfach Erkl&#228;rt</dc:subject>

		<description>Die Google Suchanfragen auf diese Website deuten darf hin, dass ein Bedarf nach einfachen Erkl&#228;rungen des Begriffs Kommunismus besteht. Dieser Artikel versucht in einfachen Worten das wesentliche zu erkl&#228;ren, ohne dabei dem Wikipedia Artikel zum Thema Konkurrenz machen zu wollen. Links zu jeweiligen Vertiefungen sollen den Artikel abrunden. &lt;br /&gt;Der Begriff &#8222;Kommunismus&#8220; ist nicht gesch&#252;tzt. Jede/r kann sich KommunistIn nennen. Jede/r kann eine Partei, einen Verein oder Initiative gr&#252;nden die diese (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/rubrique9.html" rel="directory"&gt;Kommunismus&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot20.html" rel="tag"&gt;Feminismus&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot34.html" rel="tag"&gt;Undemokratische Strukturen&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot47.html" rel="tag"&gt;Ungleichverteilung&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot58.html" rel="tag"&gt;Einfach Erkl&#228;rt&lt;/a&gt;

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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton39.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;254&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Die Google Suchanfragen auf diese Website deuten darf hin, dass ein Bedarf nach einfachen Erkl&#228;rungen des Begriffs Kommunismus besteht. Dieser Artikel versucht in einfachen Worten das wesentliche zu erkl&#228;ren, ohne dabei dem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Wikipedia Artikel&lt;/a&gt; zum Thema Konkurrenz machen zu wollen. Links zu jeweiligen Vertiefungen sollen den Artikel abrunden.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Begriff &#8222;Kommunismus&#8220; ist nicht gesch&#252;tzt. Jede/r kann sich KommunistIn nennen. Jede/r kann eine Partei, einen Verein oder Initiative gr&#252;nden die diese Label im Namen tr&#228;gt. Vieles davon hatte und hat nichts mit Kommunismus zu tun. Vieles war und ist gerade das Gegenteil von dem was es eigntlich sein sollte. Aber wer bestimmt das? Im nachfolgenden, aufbauend auf Marx, das was unter progressiven KommunistInnen heute darunter verstanden wird:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;KommunistInnen wollen den Kapitalismus &#252;berwinden. Kommunismus bezeichnet den Zustand der nach der &#220;berwindung des Kapitalismus erreicht werden soll. Wie dieser Gesellschaftszustand im Detail aussieht dar&#252;ber machte Marx nur wenige angaben. Der Gro&#223;teil der Schriften von Marx und Engels setzt sich mit der Analyse der bestehenden, kapitalistischen Gesellschaft und ihrer Probleme (Widerspr&#252;che) auseinander. Nur an wenigen Stellen finden sich Hinweise darauf wie sich Marx und Engels eine Kommunistische Gesellschaft vorstellten. Das auch mit gutem Grunde:&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kommunismus ist Bewegung&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Man/Frau kann sich eine bessere Gesellschaft nicht einfach herbeiw&#252;nschen: Man/Frau muss sie gegen den Widerstand jener die vom Kapitalismus profitieren erk&#228;mpfen und man/frau muss sie vor allem gemeinsam aufbauen. Erst in diesem Prozess k&#246;nnen die Details dieser Gesellschaftsordnung gefunden werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dazu hei&#223;t es bei Marx: (&lt;a href=&quot;http://mlwerke.de/me/me03/me03_017.htm&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;MEW 3:35&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Der Kommunismus ist f&#252;r uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben wird. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt. Die Bedingungen dieser Bewegung ergeben sich aus der jetzt bestehenden Voraussetzung.&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Kommunismus das hei&#223;t also nach dieser Definition: Keine Utopie in ferner Zukunft sondern hier und heute anzufangen gegen das Elend in dieser Welt zu k&#228;mpfen.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kommunismus ist Anti-Kapitalismus&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Angesichts dieser negativen Definition (&#8222;Wir sagen was wir &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;nicht&lt;/strong&gt; wollen&#8220; - den Kapitalismus) m&#252;ssen wir also, um verstehen zu k&#246;nnen was Kommunismus hei&#223;t vor allem auch die Kritik am Kapitalismus kennen. Wir werden also um einen &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Kapitalismus einfach erkl&#228;rt&lt;/i&gt;&#8220; Artikel nicht herumkommen. Wie genau die kommunistische Alternative zum Kapitalismus aussieht ist nicht definiert. Dass es eine Alternative zu 10 Millionen Hungertoten pro Jahr, zu Umweltzerst&#246;rung, Krieg und Ausbeutung finden lassen muss ist keine all zu gewagte Hypothese. Doch selbst das wird von den Demagogen des Neoliberalismus bestriten, die behaupten, dass wir in der &#8222;besten aller m&#246;glichen Welten&#8220; leben... Zur&#252;ck zum Kommunismus: Was l&#228;sst sich dennoch &#252;ber den Kommunismus sagen?&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kommunismus ist radikaler Humanismus&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Radikal sein ist die Sache an der Wurzel fassen. Die Wurzel f&#252;r den Menschen ist aber der Mensch selbst. [..] Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, da&#223; der Mensch das h&#246;chste Wesen f&#252;r den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verh&#228;ltnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein ver&#228;chtliches Wesen ist.&#8220;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&#8212; Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung, &lt;a href=&quot;http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;MEW 1:380&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Sp&#228;testens ab diesem Zitat sollte klar sein warum das meiste was in der Geschichte unter dem Titel &#8222;Kommunismus&#8220; gelaufen ist oder was sich heute noch mit diesem Titel schm&#252;ckt wenig damit zu tun hat. Wer die elementarsten Menschenrechte mit F&#252;&#223;en tritt, wer Gulags errichtet, wer Gewalt und Terror und Krieg bef&#252;rwortet kann kein/e KommunistIn sein.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Alle Verh&#228;ltnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein ver&#228;chtliches Wesen ist.&lt;/i&gt;&#8220; Konsequenter weise k&#228;mpfen wir also gegen: Rassismus, Sexismus, Nationalismus und alle Formen von Ausbeutung und Unterdr&#252;ckung.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kommunismus ist Feminismus&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Beispielhaft f&#252;r die Unterd&#252;ckung von Menschen durch Menschen ist die Unterdr&#252;ckung von Frauen. Diese existiert (wie die meisten Formen der Unterdr&#252;ckung) nat&#252;rlich nicht erst sei dem Kapitalismus aber, wie sie wurde, wie so viele Unterdr&#252;ckungsmechanismen, in das System der kapitalistischen Ausbeutung und Unterdr&#252;ckung integriert. In der Analyse dieser Mechanismen haben FeministInnen wichtige Erkenntnisse &#252;ber die Funktionsweise der Kapitalistischen Unterdr&#252;ckung und deren Bek&#228;mpfung gewonnen. Ein f&#252;r alle KommunistInnen unverzichtbares Wissen.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kommunismus ist individuelle Freiheit&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Kommunismus wird von seinen GegnerInnen oft als unifrome (und unifromierte) Gleischschaltung der Menschen und als Unterwerfung unter ein Kollektiv dargestellt. Dem entgegengestellt wird die (neo)liberale Ideologie als &#8222;individuelle Freiheit&#8220; gepriesen. Dabei ist die individuelle Freiheit des Menschen eines der wichtigsten Ziele des Kommunismus:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;In einer h&#246;heren Phase der kommunistischen Gesellschaft, nachdem die knechtende Unterordnung der Individuen unter die Teilung der Arbeit, damit auch der Gegensatz geistiger und k&#246;rperlicher Arbeit verschwunden ist; nachdem die Arbeit nicht nur Mittel zum Leben, sondern selbst das erste Lebensbed&#252;rfnis geworden; nachdem mit der allseitigen Entwicklung der Individuen auch ihre Produktivkr&#228;fte gewachsen und alle Springquellen des genossenschaftlichen Reichtums voller flie&#223;en - erst dann kann der enge b&#252;rgerliche Rechtshorizont ganz &#252;berschritten werden und die Gesellschaft auf ihre Fahne schreiben: Jeder nach seinen F&#228;higkeiten, jedem nach seinen Bed&#252;rfnissen!&lt;/i&gt;&#8220; &#8212; Marx, Kritik des Gothaer Programms, &lt;a href=&quot;http://mlwerke.de/me/me19/me19_013.htm&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;MEW 19:21&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Jeder nach seinen F&#228;higkeiten, jedem nach seinen Bed&#252;rfnissen&#8220;&lt;/i&gt; - Das Individum, seine/ihre individuellen F&#228;higkeiten und Bed&#252;rfnisse stehen hier also im Zentrum. Im Gegensatz dazu k&#252;mmert sich der Kapitalismus nur insoweit um Bed&#252;rfnisse als er daraus profitieren kann. Wenn j&#228;hrlich etwa 10 Millionen Menschen an Hunger sterben k&#252;mmert das Bed&#252;rfniss nach Nahrung den neoliberalen Kapitalismus herzlich wenig. Kapitalistmus negiert diese Bed&#252;rfnisse und die F&#228;higkeiten die in diesen Menschen stecken. Neoliberaler Kapitalismus ist bestenfalls der individuelle Kampf &#8222;jede/r gegen jeden&#8220;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im &lt;a href=&quot;http://www.mlwerke.de/me/me04/me04_459.htm&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Kommunistischen Manifest&lt;/a&gt; wird der Kommunismus so beschrieben:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;An die Stelle der alten b&#252;rgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und
Klassengegens&#228;tzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines
jeden die Bedingung f&#252;r die freie Entwicklung aller ist.&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kommunismus ist Internationalismus&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;F&#252;r Marx und Engels war klar: Die &#220;berwindung des Kapitalismus ist eine globale Angelegenheit. Nur in einer gemeinsamen, weltweiten Anstrengung ist die dieser Kampf gegen den Kapitalismus mit seinem Expansionsdrang m&#246;glich. Wer also Rassismus und Nationalismus verbreitet und die Menschen gegeneinander Aufhetzt behindert diesen Kampf und unterst&#252;tzt damit die Interessen des Kapitals.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Marx schreibt dazu in der &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Kritik des Gothaer Programms&#8220;&lt;/i&gt;:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &#8222;Es versteht sich ganz von selbst, dass, um &#252;berhaupt k&#228;mpfen zu k&#246;nnen, die Arbeiterklasse sich bei sich zu Haus organisieren muss als Klasse, und da&#223; das Inland der unmittelbare Schauplatz ihres Kampfes ist. Insofern ist ihr Klassenkampf, nicht dem Inhalt, sondern, wie das &quot;Kommunistische Manifest&quot; sagt, &quot;der Form nach&quot; national. Aber der &quot;Rahmen des heutigen nationalen Staats&quot;, z.B. des Deutschen Reichs, steht selbst wieder &#246;konomisch &quot;im Rahmen des Weltmarkts&quot;, politisch &quot;im Rahmen des Staatensystems&quot;. Der erste beste Kaufmann wei&#223;, da&#223; der deutsche Handel zugleich ausl&#228;ndischer Handel ist, und die Gr&#246;&#223;e des Herrn Bismarck besteht ja eben in seiner Art internationaler Politik.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Und worauf reduziert die deutsche Arbeiterpartei ihren Internationalismus? Auf das Bewu&#223;tsein, da&#223; das Ergebnis ihres Strebens &quot;die internationale V&#246;lkerverbr&#252;derung sein wird&quot; - eine dem b&#252;rgerlichen Freiheits- und Friedensbund entlehnte Phrase, die als &#196;quivalent passieren soll f&#252;r die internationale Verbr&#252;derung der Arbeiterklassen im gemeinschaftlichen Kampf gegen die herrschenden Klassen und ihre Regierungen. Von internationalen Funktionen der deutschen Arbeiterklasse also kein Wort! Und so soll sie ihrer eignen, mit den Bourgeois aller andern L&#228;nder bereits gegen sie verbr&#252;derten Bourgeoisie und Herrn Bismarcks internationaler Verschw&#246;rungspolitik das Paroli bieten!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In der Tat steht das internationale Bekenntnis des Programms noch unendlich tief unter dem der Freihandelspartei. Auch sie behauptet, das Ergebnis ihres Strebens sei &quot;die internationale V&#246;lkerverbr&#252;derung&quot;. Sie tut aber auch etwas, um den Handel international zu machen, und begn&#252;gt sich keineswegs bei dem Bewu&#223;tsein - da&#223; alle V&#246;lker bei sich zu Haus Handel treiben.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die internationale T&#228;tigkeit der Arbeiterklassen h&#228;ngt in keiner Art von der Existenz der &quot;Internationalen Arbeiterassoziation&quot; ab. Diese war nur der erste Versuch, jener T&#228;tigkeit ein Zentralorgan zu schaffen; ein Versuch, der durch den Ansto&#223;, welchen er gab, von bleibendem Erfolg, aber in seiner ersten historischen Form nach dem Fall der Pariser Kommune nicht l&#228;nger durchf&#252;hrbar war.&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mehr dazu siehe unter: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article15.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Internationalismus bei Marx - aktueller denn je&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kommunismus und Anarchismus sind keine Gegens&#228;tze mehr&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;KommunistInnen und AnarchistInnen w&#252;nschen sich ein Verschwinden des autorit&#228;ren Staates. Der Unterschied bestand bis vor kurzem noch in der Art wie man/frau sich dessen Abschaffung vorstellte: AnarchistInnen k&#228;mpften direkt gegen Staat, Autorit&#228;t und Hierarchien. KommunistInnen wollten zuerst einen &#8222;sozialistischen Staat&#8220; der den Kapitalismus abschafft und eine &#8222;Sozialistische Wirtschaft&#8220; etabliert. Mit dem Verschwinden der Gegens&#228;tze zwischen den Klassen w&#252;rde auch die Notwendigkeit des Staates langsam verschwinden. Marx schreibt dazu:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Sind im Laufe der Entwicklung die Klassenunterschiede verschwunden und ist alle Produktion in den H&#228;nden der assoziierten Individuen konzentriert, so verliert die &#246;ffentliche Gewalt den politischen Charakter. Die politische Gewalt im eigentlichen Sinne ist die organisierte Gewalt einer Klasse zur Unterdr&#252;ckung einer andern. Wenn das Proletariat im Kampfe gegen die Bourgeoisie sich notwendig zur Klasse vereint, durch eine Revolution sich zur herrschenden Klasse macht und als herrschende Klasse gewaltsam die alten Produktionsverh&#228;ltnisse aufhebt, so hebt es mit diesen Produktionsverh&#228;ltnissen die Existenzbedingungen des Klassengegensatzes, die Klassen &#252;berhaupt, und damit seine eigene Herrschaft als Klasse auf.&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Sp&#228;testens mit den aus dem gescheiterten &#8222;Realsozialismus&#8220; kann man/frau das nat&#252;rlich nicht mehr so einseitig sehen. Die &#220;berwindung des Kapitalismus muss mit der &#220;berwindung von autorit&#228;ren Herrschafts- und Unterdr&#252;ckungsstrukturen Hand in Hand gehen:&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kommunismus ist radikale Demokratie&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Eine &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article31.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;radikale Demokratisierung&lt;/a&gt; muss die vielen Entscheidungen, die im Kapitalismus &#252;ber den Markt getroffen werden, schrittweise ersetzen. Siehe eingangs: Kommunismus ist Bewegung.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kommunismus ist radikale Kritik&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Leitspruch von Marx war &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;De omnibus dubitandum&lt;/i&gt;&#8220; [&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nb1&quot; name=&quot;nh1&quot; id=&quot;nh1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title='[1] An allem ist zu zweifeln.' &gt;1&lt;/a&gt;] und radikale Kritik an den bestehenden gesellschaftlichen Verh&#228;ltnissen zieht sich durch sein Gesamtes Werk.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer unhinterfragt und unkritisch althergebrachte Dogmen und Glaubenss&#228;tze &#252;bernimmt ist kein/e KommunistIn. Wer nicht selbstkritisch die eigenen Positionen und Erkenntnisse angesichts einer sich ver&#228;ndernden Welt st&#228;ndig &#252;berpr&#252;ft der/die l&#228;uft Gefahr einer Ideologie auf zu sitzen.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Sch&#246;n, aber wo finde ich solche KommunistInnen?&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wie schon eingangs erw&#228;hnt: Es gibt heute viel was sich als kommunistisch bezeichnet. Die meisten dieser Gruppen haben allerdings andere Ansichten zu dem was sie mit dem Begriff verbinden. Sie sind meist in ihrer Entwicklung auf verschiedenne Stufen stecken geblieben. Eine &#220;berpr&#252;fung ob es sich aber auch tats&#228;chlich um progressive KommunistInnen handelt sollte anhang obiger Kriterien relativ leicht m&#246;glich sein. Einzig m&#246;glicher Fallstrik: Sein und Schein passen nicht ganz zusammen: Die Gruppe vertritt &#246;ffentliche eine Programmatik die nicht zu dem passt was sie tats&#228;chlich will, wie das z.B. bei der KP&#214; der Fall ist: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article8.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Sein und Schein - Wirklichkeit und Anspruch der KP&#214;&lt;/a&gt;. Das sollte aber kein Grund sein sich entmutigen zu lassen und einen selbst einen neuen Anfang zu wagen...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, M&#228;rz 2008&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nh1&quot; name=&quot;nb1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title=&quot;Notizen 1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;] An allem ist zu zweifeln.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Der 34. Parteitag der KP&#214;</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article20.html</link>
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<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique9.html">Kommunismus</category>

		<dc:subject>Autorit&#228;re Strukturen</dc:subject>
		<dc:subject>KP&#214;</dc:subject>
		<dc:subject>Undemokratische Strukturen</dc:subject>
		<dc:subject>Intransparente Strukturen</dc:subject>
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		<description>Am 8. und 9. Dezember 2007 fand der 34. Parteitag der KP&#214; statt. Ein unvergleichbar peinliches Schauspiel. Aber ein gutes hat es doch: Zumindest bin ich mir jetzt zu 100% sicher dass aus dieser Partei in den n&#228;chsten 15 bis 20 Jahren nichts vern&#252;nftiges mehr herauskommen kann. &lt;br /&gt;Zuerst ein kleiner Einblick, wie die BundesprecherInnen der Partei die Lage im Vorfeld einsch&#228;tzten. Im Parteimagazin &#8222;argument&#8220; vom November 2007 lesen wir: &lt;br /&gt;&#8222;F&#252;r einen entspannten und aktiven 34. Parteitag &lt;br /&gt;Wir haben allen (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot22.html" rel="tag"&gt;KP&#214;&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot34.html" rel="tag"&gt;Undemokratische Strukturen&lt;/a&gt;, 
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		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Am 8. und 9. Dezember 2007 fand der 34. Parteitag der KP&#214; statt. Ein unvergleichbar peinliches Schauspiel. Aber ein gutes hat es doch: Zumindest bin ich mir jetzt zu 100% sicher dass aus dieser Partei in den n&#228;chsten 15 bis 20 Jahren nichts vern&#252;nftiges mehr herauskommen kann.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zuerst ein kleiner Einblick, wie die BundesprecherInnen der Partei die Lage im Vorfeld einsch&#228;tzten. Im Parteimagazin &#8222;argument&#8220; vom November 2007 lesen wir:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;F&#252;r einen entspannten und aktiven 34. Parteitag&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wir haben allen allen Grund, den 34. Parteitag angesichts der kontinuierlichen Wahlerfolge und angesichts des erfreulichen Zuspruchs bei den Nationalratswahlen selbstbewusst druchzuf&#252;hren. Gleichzeitig haben wir allen Grund, ernsthaft zu &#252;berlegen, was wir tun m&#252;ssen, um den zunehmenden Widerspruch zwischen dem wahlpolitischen Zuspruch einerseits und der stagnierenden Parteistruktur andererseits &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;in den Griff zu bekommen&lt;/strong&gt;. &lt;/i&gt;&#8220; (Hervorhebung meinerseits)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Anhand solcher sprachlicher Ausrutscher ist ersichtlich wie man (und frau) sich Ver&#228;nderung inerhalb den autorit&#228;ren KP&#214; Strukturen vorstellt: &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;in den Griff zu bekommen&lt;/i&gt;&#8220; - Hart durchgreiffen. So wie das auch im Falle der GenossInnen die im Cafe Siebenstern einen Betriebsrat gr&#252;nden wollten und dann von der Parteif&#252;hrung entlassen wurden praktiziert wurde.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dass in der Parteif&#252;hrung irgend jemand Interesse daran h&#228;tte die Parteistrukturen zu verbessern kann ausgeschlossen werden. W&#228;re dem so dann h&#228;tten nicht LOGO und ich alle Antr&#228;ge zu dem Thema einbringen m&#252;ssen sondern der Bundesvorstand selbst h&#228;tte sich dieses Themas angenommen. Weiter h&#228;tte die selbe Partief&#252;hrung nicht 3 Jahre lang jegliche Demorkatisierung und jegliche &#214;ffnung der Partei in richtung AktivistInnenpartei boykottiert. Aber zur&#252;ck zum Schauspiel:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In ihrem Einleitungsreferat sprach die Bundessprecherin der KP&#214; Meline Klaus (eine von den ganz wenigen halbwegs Vern&#252;nftigen im letzten Bundesvorstand) davon, dass das wichtigste w&#228;re, dass wir uns selbst ernst nehmen. Die im Abstimmungsverhalten aufgezeigte Realit&#228;t der Partei belegt, dass sie mit dieser Forderung den zentralen Punkt angesprochen hatte.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Sind die Forderungen in den KP&#214; Papieren sch&#246;ne, aber zumeist leere Worte oder sind sie tats&#228;chlich ernst gemeint? Da die KP&#214; ja nirgends Regierungsverantwortung tr&#228;gte lassen sich ja leicht alle m&#246;glichen Dinge Fordern. Aber glauben die GenossInnen an die Umsetzbarkeit oder ist es blo&#223;e Gewohnheit geworden bestimmte Dinge zu Fordern?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Am leichtesten l&#228;sst sich diese Frage beantworten, wenn wir uns ansehen wie die KP&#214; den Bereich gestaltet den sie tats&#228;chlich selbst gestalten kann: Ihre eigenen Strukturen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Partizipative Demokartie&#8220; und &#8222;radikale Demokratie&#8220; wird in den KP&#214; Papieren gefordert. Aber bitte nur f&#252;r den b&#246;sen b&#246;sen Neoliberalismus da drau&#223;en. In den Eigenen Reihen wollen die GenossInnen davon nichts wissen. Der Antrag auf Einf&#252;hrung des bei Betriebsrats, &#214;H und Nationalratswahlen &#252;blichen Verh&#228;ltnisswahlrechts auch f&#252;r die KP&#214; wurde aufs sch&#228;rfste abgelehnt: Genosse Graber hielt pers&#246;nlich die Kontrarede. Genosin Krieglsteiner f&#252;hrte noch eine Extra Abstimmung vor die eigentliche Abstimmung ob der Antrag nicht eigentlich zugewiesen werden m&#252;sse. Genosse H&#246;llisch wollte zuerst noch eine Abstimmung haben ob wir dar&#252;ber &#252;berhaupt erst Abstimmen sollen!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Tats&#228;chlich wurde der Antrag dann mit, angesichts des Aufgebots, &#252;beraschend geringer Mehrheit niedergestimmt. So wird weiterhin der jeweils alte Bundesvorstand im wesentliche bestimmen wer in den neuen Bundesvorstand kommt. In Nordkorea und China wird es vermutlich nicht viel anders zugehen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Pikantes Detail am Rande: Die KP&#214; will mit einer Kampagne f&#252;r die Einhaltung des Verh&#228;ltnisswahlrechtes bei Landtags- und Nationalratswahlen an die &#214;ffentlichkeit gehen. Was f&#252;r die KP&#214; selbst nicht in Frage kommt kann ja dennoch vom b&#252;rgerlichen Staat gefordert werden. Die GenossInnen d&#252;rfen sich halt nicht wundern wenn das Ganze dann nicht besonders glaubw&#252;rdig r&#252;ber kommt....&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Einsatz neuer Medien wie Mailinglisten und Wikis um mehr Offenheit und Transparenz innerhalb der Partei zu erm&#246;glichen wurde von den etwa 90 stimmberechtigten Delegierten ebenfalls abgehlehnt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auch hier haben wir also Forderungen die nur nach au&#223;en hin erhoben werden, die die GenossInnen aber anscheinend selbst nicht interessieren. Praktisch f&#252;r die immer enger werdenden Leitungszirkel: Sie k&#246;nnen wieder unbeschr&#228;nkt tun und lassen was sie wollen. Diese haben sich zwar ohnehin vorbehalten: &#8222;&#246;fters mal gegen die Mehrheit der Mitglieder entscheiden zu m&#252;ssen&#8220; [&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nb1-1&quot; name=&quot;nh1-1&quot; id=&quot;nh1-1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title='[1] W&#246;rtliches Zitat eines leitenden Genossen aus dem Bundesvorstand' &gt;1&lt;/a&gt;], so aber k&#246;nnen sie sich bei ihren Willk&#252;rentscheidungen wenigestens darauf berufen, dass es der Mehrheit der Partei ohnehin egal ist.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ein Antrag der ganz allgemein forderte, dass die Forderungen die wir nach au&#223;en hin erheben auch f&#252;r die Partei selbst gelten sollen wurde gnadenlos abgelehnt. Jetzt also ist es offiziell: Die Partei beschliesst sich selbst nicht mehr ernst zu nehmen. Nach so einem Beschluss kann man/frau sie leider auch nicht mehr ernst nehmen. Der Beschluss ist also im gegensatz zu vielen der vom Bundesvorstand eingebrachten Resolutionen zumindest in sich konsisten: Diese Partei ist nicht mehr ernst zu nehmen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Nicht konsistent ist der Text zum Grundeinkommen. Diesem wird zwar in einer Zwischen&#252;berschrift bescheinigt, dass es sich dabei um eine Forderung handelt, &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;die &#252;ber das kapitalistische System hinausweist&lt;/i&gt;&#8220;. In dem darunterliegenden Absatz wird dann aber lang und breit erkl&#228;rt warum dem gar nicht so ist und erk&#228;rt es handele sich dabei nur um eine &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;soziale Reform&lt;/i&gt;&#8220;. Noch erschreckender ist aber, dass die GenossInnen nicht mehr wissen wo der Profit im Kapitalismus eigentlich her kommt. Wenn man/frau Kapital Band I und ersten Abschnitt nicht mehr voraussetzen kann, dann sollte man/frau sich doch fragen ob eine KP&#214; ein guter Platz f&#252;r KommunistInnen ist...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Man/Frau k&#246;nnte &#252;ber die groben Theoriedefizite hinwegblicken wenn es wenigstens eine Vern&#252;nftige und gute praktische Politik g&#228;be. z.B.: Antirassismus. Meine Forderungen dieses Thema im Nationalratswahlkampf 2006 zu einem zentralen Aspekt des Wahlkampfes zu machen wurden ignoriert. Wohl um es sich mit den steirischen GenossInnen nicht zu verscherzen und auch mit einem Auge auf die Erfolge schielend, die mit einer Prise Rassismus und Nationalismus zu erzielen sind.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mein Antrag der also eine klare Verurteilung und Konsequenzen aus dem rassistischen Leserbrief, der im April 2006 im &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Grazer Stadtblatt&lt;/i&gt;&#8220; [&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nb1-2&quot; name=&quot;nh1-2&quot; id=&quot;nh1-2&quot; class=&quot;spip_note&quot; title='[2] Antrag 1: Konsequenzen aus dem rassistischen Leserbrief im Grazer (...)' &gt;2&lt;/a&gt;] erschienen ist, forderte wurde abgelehnt. Rassismus findet die Bundes-KP&#214; zwar schon schlecht aber desswegen sollen nicht gleich &#8222;alle Br&#252;cken abgebrochen werden&#8220;, wie der Genosse meinte der f&#252;r die Ablehnung dieses Antrages sprach, meinte. Jetzt ist es also offiziell: Rassismus ist kein ernstes Problem in der KP&#214; solange er nur mit entsprechenden Wahlerfolgen verbunden ist. &#220;brigens auch der Landessprecher der KP&#214;-Wien fand den Lesebrief nicht so schlimm und der h&#228;tte ihm, wie er selbst sagte auch &#8222;durchrutschen&#8220; k&#246;nnnen [&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nb1-3&quot; name=&quot;nh1-3&quot; id=&quot;nh1-3&quot; class=&quot;spip_note&quot; title='[3] Hier der rassistische Leserbrief im Wortlaut: &#8222;Spannungen zwischen (...)' &gt;3&lt;/a&gt;].&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ein Auftritt der ganz besonderen Art war der Vertreter der KP&#214;-Steiermark. Er bestritt nicht jeglichen Rassismus in diesem Leserbrief sondern war auch der Meinung dass daf&#252;r nicht die Redaktion oder gar die politische Leitung verantwortlich w&#228;re sondern der Leserbriefschreiber.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Angesichts all diesen Wahnsinns kann ich dieser Partei nur noch den R&#252;cken kehren. Einige wenige sind noch dort die es noch weiter versuchen wollen und sich f&#252;r eine andere KP&#214; einsetzen wollen. Ich w&#252;nsche ihnen aus ganzem Herzen viel Gl&#252;ck. Sie werden es brauchen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, 9.12.2007&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Siehe auch: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article8.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Sein und Schein - Wirklichkeit und Anspruch der KP&#214;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nh1-1&quot; name=&quot;nb1-1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title=&quot;Notizen 1-1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;] W&#246;rtliches Zitat eines leitenden Genossen aus dem Bundesvorstand&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nh1-2&quot; name=&quot;nb1-2&quot; class=&quot;spip_note&quot; title=&quot;Notizen 1-2&quot;&gt;2&lt;/a&gt;] Antrag 1: Konsequenzen aus dem rassistischen Leserbrief im Grazer Stadtblatt ziehen. Eingebracht von: Franz Sch&#228;fer&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Der Parteitag fordert die Gremien der steirischen Landesorganisation auf sich mit dem rassistischen Leserbrief, der im Grazer Stadtblatt abgedruckt worden ist, auseinander zu setzen. Die Gremien sollen kl&#228;ren, wo die politische Verantwortung f&#252;r diesen Skandal liegt und entsprechende Schritte einleiten,die verhindern, dass &#196;hnliches in Zukunft noch einmal vorkommen kann.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Die Gremien der steirischen Landesorganisation werden weiters aufgefordert, dem Bundesvorstand &#252;ber die gesetzten Schritte zu berichten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Sollte binnen 6 Monaten keine ad&#228;quate L&#246;sung gefunden worden sein, so fordere ich hiemit den Bundesvorstand auf, entsprechend aktiv zu werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Begr&#252;ndung:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;In der Ausgabe des Grazer Stadtblattes (eine Zeitung der Grazer KP) vom April 2006 findet sich auf Seite 14 ein rassistischer Leserbrief.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Die steirische Landesorganisation der KP&#214; ist daf&#252;r bekannt,dass sie
MigrantInnenrechte nicht unbedingt in den Mittelpunkt ihrer Politikstellt,
aber offener Rassismus ist noch einmal etwas anderes. Der Leserbrief war der einzige in dieser Ausgabe und wurde nicht zuf&#228;llig abgedruckt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nh1-3&quot; name=&quot;nb1-3&quot; class=&quot;spip_note&quot; title=&quot;Notizen 1-3&quot;&gt;3&lt;/a&gt;] Hier der rassistische Leserbrief im Wortlaut:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Spannungen zwischen Kulturen&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;In einer Phase deutlicher Spannungen zwischen den Kulturen
(Karikaturenstreit..) erlebe und beobachte ich seit mehr als einem Jahr in
meiner unmittelbaren Wohnumgebung einen Vorgang, der es durchaus in sich hat, diese Spannungen auf lokaler Grazer Ebene wesentlich zu verst&#228;rken, auch der wieder deutlicher werdenden Ablehnung von Fremden oder ausl&#228;ndischen Mitb&#252;rgern Vorschub zu leisten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;In der Neubaugasse 67 fand vor ca. zwei Jahren die Bauverhandlung
betreffend des Vereins &quot;Liga f&#252;r internationalen Kulturaustausch&quot; statt. Es war schon zu diesem Zeitpunkt nicht klar formuliert, was genau die Ziele und Inhalte dieses Vereins darstellen, klar war, dass es sich um eine moslemische Interessensgruppe handelte. Der Bezirksvorsteher Otto Trafella betonte im Zuge dieser Bauverhandlung (in Anspielung auf einen anderen islamischen Verein, der in der Josefigasse den betroffenen Anrainern gro&#223;e Probleme gemacht hatte), er werde ein waches Auge auf die Sache werfen und die Interessen der Anrainer wohl vertreten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Bald schon entwickelte sich die Liegenschaft Neubaugasse 67 zu einem
&#252;beraus stark frequentierten Umschlagplatz: Tag und Nacht kamen und gingen Menschen,von morgens um ca. 5.30 Uhr bis in die Nacht fanden diverse Treffen statt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Samstags und sonntags funktioniert das Anwesen als eine Art Kindergarten: die Kinder befinden sich dann die meiste Zeit im (offenen) Innenhof, unbeaufsichtigt; von Wochenendruhe kann keine Rede mehr sein. Weihnachtsruhe &#252;brigens fand ebenfalls nicht statt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Grunds&#228;tzlich ist die L&#228;rm-, Verkehrs- u. damit Schmutzbel&#228;stigung
unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig gestiegen, die Wohnqualit&#228;t f&#252;r die Anrainer wesentlich gemindert. Meine bisherigen Versuche, zust&#228;ndige Stellen der Stadt f&#252;r den Fall zu interessieren, haben gezeigt, da? man von dieser Seite die Interessen und Sorgen der B&#252;rger nicht wirklich wahrnehmen will: niemand will verantwortlich sein.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Ist das gerade angesagte &quot;praktical correctness&quot; oder stecken
m&#246;glicherweise irgendwelche diffusen Interessen dar&#252;ber? Die Herrschaften sollten wissen, dass die Vorg&#228;nge in diesem Verein immerhin schon zu einer Observierung der Staatspolizei gef&#252;hrt haben (wegen der Gastpredigt eines angeblichen &quot;Hass&quot;-Predigers!)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Ich appelliere hiermit an die politisch Zust&#228;ndigen, sich der Sache
anzunehmen und sich mit allen Betroffenen zur Kl&#228;rung an einen Tisch zu
setzen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;Mag. Willi Bernhart, Graz&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>



	<item>
		<title>Kommunistisches Webdesign</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article12.html</link>
		<guid isPermaLink="true">http://qummunismus.at/p/article12.html</guid>
		<dc:date>2007-11-08T07:35:00Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>mond</dc:creator>

<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique9.html">Kommunismus</category>

		<dc:subject>Autorit&#228;re Strukturen</dc:subject>
		<dc:subject>KP&#214;</dc:subject>
		<dc:subject>Freie Software</dc:subject>

		<description>Die autorit&#228;re KP&#214; pr&#228;sentiert ihre neue Homepage und blamiert sich dabei noch schlimmer als erwartet. Grund genug um ein wenig &#252;ber kommunistisches Webdesign nach zu denken. &lt;br /&gt;Christiane Maringer, vom Bundesausschuss bezahlt ohne zu wissen wof&#252;r, k&#252;ndigt in einem Newsletter die neue Homepage der KP&#214; an. &lt;br /&gt;&#8222;Der Umbau des Internet Auftritts der Bundespartei ist abgeschlossen. [...] Sie ist also mit einem contend-management-system (sic!) ausgestattet, wurde in einem open-surce-Programm (sic!) erstellt (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/rubrique9.html" rel="directory"&gt;Kommunismus&lt;/a&gt;

/ 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot19.html" rel="tag"&gt;Autorit&#228;re Strukturen&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot22.html" rel="tag"&gt;KP&#214;&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot24.html" rel="tag"&gt;Freie Software&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton12.png&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;239&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Die autorit&#228;re KP&#214; pr&#228;sentiert ihre neue Homepage und blamiert sich dabei noch schlimmer als erwartet. Grund genug um ein wenig &#252;ber kommunistisches Webdesign nach zu denken.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Christiane Maringer, vom Bundesausschuss bezahlt ohne zu wissen wof&#252;r, k&#252;ndigt in einem Newsletter die neue Homepage der KP&#214; an.&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Der Umbau des Internet Auftritts der Bundespartei ist abgeschlossen. [...] Sie ist also mit einem
contend-management-system (sic!) ausgestattet, wurde in einem open-surce-Programm (sic!) erstellt und barrierefrei.&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Noch mehr fehlerbehaftet ist die Site selbst. Zuerst aber mal ganz allgemein gedacht: Was w&#252;rde den ein kommunistisches Webdesign ausmachen?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zur Beantwortung dieser Frage ist es zuerst notwendig etwas in die Geschichte des WWW zu blicken.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Eine kurze Geschichte des Webs und dessen Kommerzialisierung&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Entwickelt am CERN war es zuerst gedacht um Wissen und Informationen &#252;bersichtlich transportieren zu k&#246;nnen. Die HTML Markup Sprache war so gestaltet, dass sie erlaubte zu kennzeichnen was &#220;berschriften in einem Text sind und was hervorgehoben werden soll. Wie die ersten Webbrowser mit diesen Tags umgehen sollten war nicht genau spezifiziert. Und auf einem Text Terminal wird &#8222;hervorheben&#8220; auch anders implementiert werden m&#252;ssen als in einer grafischen Umgebung. Im Ausdruck anders als am Bildschirm, etc, etc.. Wenn auch nicht konsequent eingehalten, so ging es doch eher um semantisches Markup als um die exakte Beschreibung eines Layouts. Wenige Jahre sp&#228;ter f&#252;llte sich die Dot-Com Blase. Die Erstellung einer &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Homepage&#8220;&lt;/i&gt; stand in den Vorstandsetagen auf der Agenda. Die gaben deren Gestaltung &#252;blicherweise an die GrafikerInnen weiter, die auch bisher schon f&#252;r die Produktion von Papierwerbem&#252;ll verantwortlich waren. GrafikerInnen waren im allgemeinen keine ProgrammiererInnen. Das Konzept von semantischem Markup war ihnen fremd. Sie dachten in Schriftg&#246;&#223;en, Farben und Punktgr&#246;&#223;en. Als Werkzeug kannten sie die Kommerziellen Programme von Adobe &amp; Co die auf ihrem Mac halt liefen. Kommandozeile oder ein Texteditor war den Mac-UserInnen typischerweise ein Gr&#228;uel. Drag &amp; Drop &amp; Klicksiklicksi musste alles gehen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Entsprechend sahen die Homepages der damaligen Zeit auch aus. Hinzu kam noch der damals tobende Browserkrieg zwischen Netscape und Microsoft. Beide Firmen &#252;berboten sich den neu gewonnen Bedarf an &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Gestaltungsm&#246;glichkeiten&#8220;&lt;/i&gt;
mit immer unsinnigeren Features nachzukommen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mit dem Platzen der Dot-Com Blase und dem vorl&#228;ufigen Ende des Browserkriegs kehrte dann etwas Ruhe in die Entwicklung des Webs. Google setzte mit seinem schlichten, h&#252;bschen und funktionalen Interface einen neuen Ma&#223;stab. Layout wurde schrittweise auf CSS umgestellt. Das erlaubte zwar einerseits eine R&#252;ckkehr zu mehr semantischem Markup, andererseits aber noch peniblere Festlegung &#8222;von wie eine Website am Browser auszusehen hat&#8220;. Hier gibt es damit zwar einerseits wieder eine Verbesserung aber die Freiheit dem Browser und den BenutzerInnen die Freiheit der Darstellung zu &#252;berlassen wird weiterhin nicht immer respektiert. Damit kommen wir zum Thema:&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Wie m&#252;sste kommunistisches Webdesign aussehen?&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Jeder nach seinen F&#228;higkeiten, jedem nach seinen Bed&#252;rfnissen!&#8220;&lt;/i&gt; &#8212; Karl Marx, 1875, &#8222;Kritik des Gothaer Programms&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Freiheit ist meines Erachtens einer der wichtigsten und viel zu oft vernachl&#228;ssigten Grundwerte jeder linker Politik. Webdesign sollte also die BenutzerInnen einer Seite m&#246;glichst nicht bevormunden. Schon gar nicht nach dem Beispiel des kommerzialisierten Webs. Wenn BenutzerInnen einen default Font f&#252;r ihre Website einstellen, dann kann man/frau davon ausgehen, dass sie dies tun weil sie dessen Lesbarkeit sch&#228;tzen. WebdesignerInnen sollten hier nicht meinen dies besser zu Wissen. Neben einem auf CSS basiertem Design sollte eine kommunistische Site vor allem an Usabilty und an der Freiheit der UserInnen orientiert sein. Fixe Fontgr&#246;&#223;en sind da ebenso ein NO-NO wie Links zu externen sites die in eigenen Browserfenstern &#246;ffnen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Bevormundung durch WebdesignerInnen linker Sites ist dabei oft auch Ausdruck einer veralteten &#8222;Avant-garde-Ideologie&#8220;. Menschen die Denken sie wissen besser als andere wie die Welt funktioniert und die weiter meinen die anderen k&#246;nnten dies nicht so leicht erkennen und m&#252;ssten daher bevormundet werden [&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nb2-1&quot; name=&quot;nh2-1&quot; id=&quot;nh2-1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title='[1] Vergleiche dazu auch: Sein und Schein - Wirklichkeit und Anspruch der (...)' &gt;1&lt;/a&gt;].&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dass eine kommunistische Site R&#252;cksicht auf die soziale Lage der UserInnen nimmt m&#252;sste seblstverst&#228;ndlich sein. Neuste Technologien sollten daher nur optional angeboten werden aber nicht notwendig f&#252;r die Benutzung der Website sein. Ebenso selbstverst&#228;ndlich m&#252;sste die Benutzung &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article6.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Freier Software&lt;/a&gt; sein [&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nb2-2&quot; name=&quot;nh2-2&quot; id=&quot;nh2-2&quot; class=&quot;spip_note&quot; title='[2] &#8222;Freie Software&#8220; und &#8222;Open Source&#8220; sind dabei nicht das selbe. Der eine (...)' &gt;2&lt;/a&gt;]. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Websites nicht die BenutzerInnen der Site zur Verwendung Unfreier Software zwingen. Eine kommunistische Website m&#252;sste dar&#252;ber hinaus auch auf unfreie Software f&#252;r den Eigengebrauch verzichten. Also Bilder nicht unbedingt mit Kommerziellen Programmen bearbeitet wo es auch GIMP gibt und Files nicht unbedingt mit CR-LF in MS-DOS Konvention daherkommen... etc..&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Die technischen Fehler und M&#228;ngel der neuen KP&#214;-Homepage&lt;/h3&gt;
&lt;ul class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Barrierefrei? Naja, die site mag mit einem Brailreader lesbar sein, aber f&#252;r alle die im Firefox mit Cntrl-++ einen gr&#246;&#223;eren Font ausw&#228;hlen, f&#252;r die wird die Sache unlesbar. Das Layout f&#228;llt dann komplett auseinander... typische Anf&#228;ngerfehler.&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Fonts in absoluten Pixelgr&#246;&#223;en angeben. Damit werden die Texte auf vielen Bildschirmen entweder unleserlich klein oder unvern&#252;nftig gro&#223;. Gerade der Font f&#252;r den Flie&#223;text sollte nicht verstellt werden. Zumindest nicht in der Gr&#246;&#223;e.&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Fixes Layout. Auf kleinen Bildschirmaufl&#246;sungen (800x600) muss man/frau horizontal scrollen. Auf gro&#223;en Bildschirmen wird der Platz nicht ausgen&#252;tzt... Typisch hin gebogen f&#252;r eine sch&#246;ne Pr&#228;sentation aber nichts f&#252;r den Alltagsgebrauch.&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Die Site basiert auf dem latin1 Zeichensatz. Das war 2000 durchaus der Zeichensatz der Wahl aber wer im Jahre 2007 eine neu erstellte site nicht auf UTF-8 Basis konzipiert der/die ist sicher nicht ganz bei Trost. Gerade angesichts von Rassismus und Nationalismus ist es f&#252;r eine internationalistische Partei notwendig auch Fremdsprachige Texte publizieren und integrieren zu k&#246;nnen. Das geht mit ISO-8859-1 nicht wirklich gut.&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Kein RSS Feed der Artikel vorhanden. In Zeiten von Web2.0 und allgegenw&#228;rtiger Blogs ein unverzeihliches Manko.&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Bei der Neugestaltung wurde zwar die alte site aufbewahrt aber auf eine andere URL gelegt. Zigtausende Zugriffe von SurferInnen die die site auf Grund der vielen Texte via Google finden landen so im Nirvana. Unglaublicher Schwachsinn... Wenn man/frau eine neue Bibliothek baut verbrennt man/frau ja auch nicht gleich alle alten B&#252;cher...&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Die URLs der Mailinglisten funktionieren auch nur noch zur H&#228;lfte.&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Links auf externe sites werden in eigenen Fenstern ge&#246;ffnet. Ein Absolutes NO-NO wie alle Usability-ExpertInnen best&#228;tigen. Solche Linkgestaltung sagt andererseits sehr viel &#252;ber das eigene Weltbild aus...&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Elendslange URLs, kaum geeignet um sie schnell mal in einer Diskussion zu zitieren und dabei nicht einmal sprechend [&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nb2-3&quot; name=&quot;nh2-3&quot; id=&quot;nh2-3&quot; class=&quot;spip_note&quot; title='[3] d.h. z.B.: den Titel in der URL enthaltend' &gt;3&lt;/a&gt;].&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Absurd gesch&#252;tzte E-Mail Adressen. Email Adressen so zu schreiben dass sie nicht von Spam-Bots gelesen werden k&#246;nnen macht Sinn. Au&#223;er die Adressen waren ohnehin schon jahrelang online und ausgenommen man/frau sch&#252;tzt sie so dilettantisch, dass sogar die d&#252;mmsten Bots die Adresse lesen k&#246;nnen. Ein Blank vor und nach dem @. Einfach nur l&#228;cherlich.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Die politischen Unsch&#246;nheiten der neuen KP&#214;-Homepage&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;... vom Inhalt erst einmal gar nicht zu reden:&lt;/p&gt; &lt;ul class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Die aktuellen Nachrichten der Bezirks- und Landesorganisationen die fr&#252;her relativ prominent platziert wurden, waren den autorit&#228;ren Leitungsmitgliedern immer schon ein Dorn im Auge. Pluralismus ist nur f&#252;r die nur ein leeres Wort. Manche wollten diese Links ganz von der Startseite verbannen andere nur etwas verstecken. Jetzt wurden sie am unteren Ende der Seite versteckt. Daf&#252;r haben sich die autokratisch herrschenden Bundesausschussmitglieder einen gro&#223;en Platz in der Mitte der Startseite reserviert. &lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Die site der kritischen Grundorganisation &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;GO-Dogma&lt;/i&gt;&#8220; wurde im Zuge des Umbaus gleich beseitigt. Binnen einer Woche haben es die bezahlten Experten nicht geschafft das wieder aufzudrehen oder einen Redirect auf die neue Location abseits des Parteiservers zu legen. &lt;a href=&quot;http://dogma.mond.at&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;http://domga.mond.at&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Viele Bilder wurden mit kommerzieller Adobe Software gestaltet. &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article6.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Echte KommunistInnen w&#252;rden Freie Software verwenden&lt;/a&gt;. KommunistInnen die die Beschl&#252;sse von Parteitagen respektieren ebenfalls.&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Stylesheet Files wurden anscheinend auf Microsoft Systemen editiert (ersichtlich durch extrem peinliche CR-LF Zeilenenden).&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; Die Wahl des CMS ist nicht gerade gl&#252;cklich. F&#252;r neue user ist Typo3 komplex und unintuitiv. Im Sinne der im Statut der KP&#214; verankerten AktivistInnenpartei ist es daher eine schlechte Wahl. Die interne Datenstrutkuren sind dem Problem (Vorwiegend Artikel) nicht angepasst.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Liste der konkreten Fehler und Problem des KP-Webauftritts k&#246;nnte noch weiter fortsetzt werden.. Es sollte jedoch sein, dass der misslungen Webauftritt der KP&#214; den veralteten und autorit&#228;ren Charakter dieser Partei sehr gut widerspiegelt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, November 2007.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nh2-1&quot; name=&quot;nb2-1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title=&quot;Notizen 2-1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;] Vergleiche dazu auch: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article8.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Sein und Schein - Wirklichkeit und Anspruch der KP&#214;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nh2-2&quot; name=&quot;nb2-2&quot; class=&quot;spip_note&quot; title=&quot;Notizen 2-2&quot;&gt;2&lt;/a&gt;] &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Freie Software&#8220;&lt;/i&gt; und &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Open Source&#8220;&lt;/i&gt; sind dabei nicht das selbe. Der eine Begriff (&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Open Source&lt;/i&gt;&#8220;) bezieht sich auf die b&#252;rgerliche Freiheit: Frei ist was der Wirtschaft n&#252;tzt, eine Freiheit der ProduzentInnen. Der andere (&#8222;Freie Software&#8220;&lt;/i&gt;) ist eine die eher dem kommunistischen Ideal nahe kommt und auf eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel abzielt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nh2-3&quot; name=&quot;nb2-3&quot; class=&quot;spip_note&quot; title=&quot;Notizen 2-3&quot;&gt;3&lt;/a&gt;] d.h. z.B.: den Titel in der URL enthaltend&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>



	<item>
		<title>Sein und Schein - Wirklichkeit und Anspruch der KP&#214;</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article8.html</link>
		<guid isPermaLink="true">http://qummunismus.at/p/article8.html</guid>
		<dc:date>2007-11-03T15:20:40Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>mond</dc:creator>

<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique9.html">Kommunismus</category>

		<dc:subject>Autorit&#228;re Strukturen</dc:subject>
		<dc:subject>KP&#214;</dc:subject>
		<dc:subject>Undemokratische Strukturen</dc:subject>

		<description>&#220;ber die politischen Hintergr&#252;nde meines Abschieds aus allen KP&#214;-Funktionen. Warum Wirklichkeit und Anspruch in der KP&#214; soweit auseinanderklaffen.

-
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/rubrique9.html" rel="directory"&gt;Kommunismus&lt;/a&gt;

/ 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot19.html" rel="tag"&gt;Autorit&#228;re Strukturen&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot22.html" rel="tag"&gt;KP&#214;&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot34.html" rel="tag"&gt;Undemokratische Strukturen&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton8.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;146&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Am 9. September 2007 habe ich s&#228;mtliche Funktionen in der KP&#214; zur&#252;ckgelegt (Ich war IT-Sprecher, Mitglied des Bundesvorstandes und Mitglied der Wiener Stadtleitung). Warum ich keine Zukunft mehr in dieser KP&#214; sehe? Diese Frage hat viele Antworten. In den Jahren in Leitungsfunktionen hab ich einiges &#252;ber diese Partei gelernt und dieses Wissen m&#246;chte ich mit jenen teilen, die noch Hoffnungen diese Partei setzen.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Oder, wie es in dem Zitat, welches Walter Baiers seinem neuem Buch &#8222;EntT&#228;uschung&#8220; voranstelt heisst:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;den Antrieb zum Leben statt aus zuk&#252;nftigen Zwecken aus der Aufdeckung gegenwertiger Lebensl&#252;gen und verschwiegenen Leidens zu beziehen&#8220;&lt;/i&gt; - Christa Th&#252;rmer-Rohr/HKWdM&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In dieser Hinsicht bietet die KP&#214; ziemlich ausreichen Stoff zur Aufdeckung...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zuvor aber, damit diese Zeilen nicht von der falschen Seite Applaus
bekommen, eine Klarstellung. Kritik an der Bundes-KP&#214; kommt &#252;blicherweise von rechts oder rechts-aussen. StalinistInnen, NationalistInnen, Anti-FeministInnen, AntisemitInnen, RassistInnen und &#252;belste PopulistInnen sind &#252;blicherweise keine Freunde der Bundes-KP&#214; und der Wiener-KP&#214;. Dass diese zum Teil aus der KP&#214;-Ausgeschlossen wurden war ein guter und wichtiger Schritt. Zum Teil gibt es sie aber auch noch innerhalb der KP&#214;. In der KP&#214;-Steiermark wird mit Rassismus und nationalistischen Ressentiments Politik gemacht. Meine Kritik an der Bundes-KP&#214; beinhaltet keinesfalls irgend welche Sympathie f&#252;r den rechten Populismus in der Steirischen KP&#214; oder den KP&#214;-Abspaltungen KI &amp; Co. Vielmehr m&#246;chte ich auch Aufzeigen wo trotz gegenteiliger Behauptungen die Bundes-KP&#214; oft gar nicht so weit entfernt ist von diesen Positionen.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Autorit&#228;re Strukturen im Widerspruch zur eigenen Programmatik&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Partizipative Demokartie, gegen Patriarchale Strukturen, f&#252;r mehr Demokartie. Das alles sind Forderungen die sich an vielen stellen in den Programmen der KP&#214; finden und die in Sonntagsreden und Mai-Ansprachen hoch gehalten werden. Die Wirklichkeit innerhalb der KP&#214; schaut da ganz anders aus: Was an parteiinterner Demokratie vorhanden ist, liegt weit hinter dem was wir selbst von dem ohnehin niedrigen Ma&#223;stab der b&#252;rgerlichen Demokratie kennen. Die Leitungen sehen sich als die &#8222;K&#246;pfe&#8220; der Partei die &#8222;Politik vorgeben&#8220;. Die Mitglieder (AktivistInnen) sind bestenfalls dazu gut die Flugzetteln zu verteilen. Dies im Widerspruch zum Statut, wo es hei&#223;t:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Wichtigste Ressource der KP&#214; ist der Einsatz ihrer AktivistInnen, die im Rahmen der KP&#214; Politik machen wollen. Wichtigste Aufgabe aller gew&#228;hlten Leitungsgremien ist es, diesen Rahmen so zu gestalten, dass diese Aktivit&#228;ten sich optimal entfalten k&#246;nnen.&lt;/i&gt;&#8220; &#8212; Aus dem, am 33. Parteitag beschlossenen, Statut.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dass dieser Abasatz, den ich in das Statut hineinreklamieren konnte, umgesetzt wird war eine meiner wichtigsten Zielsetzungen als ich 2004 Mitglied des Bundesvorstandes wurde. Leider ohne Erfolg. Dass sich AktivistInnen nur dann in der KP&#214; engagieren werden wenn sie sich dort auch mit ihren Anliegen, Interessen und F&#228;higkeiten einbringen k&#246;nnen sollte klar sein. Dennoch sehen sich die Leitungen noch immer als Zentrum f&#252;r die Befehlsausgabe. Wer widerspricht fliegt raus. 2 Engagierte GenossInnen die im Caf&#233; 7Stern arbeiten wurden entlassen. Meine ehrenamtliche und unentgeltliche Betreuung der Server wurde mir vom Bundesausschuss untersagt und daf&#252;r lieber bezahlte Mitarbeiter angestellt. Anstatt sich zu &#252;berlegen wie AktivistInnen unterst&#252;tzt werden k&#246;nnen, hat der Bundesausschuss seine Zeit damit vertr&#246;delt belanglose und langweilige &#8222;Positionspapiere&#8220; zu erarbeiten. etc. etc.. etc..&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Autorit&#228;re Strukturen reproduzieren sich bekanntlich selbst. Somit ist auf absehbare Zeit auch keine Besserung in Aussicht. Autorit&#228;re Hardliner wie Hopfgartner und Messner kontrollieren heute die Partei. Selbst die Bundessprecherin, der man/frau das nicht zutrauen w&#252;rde l&#228;sst sich zu Aussagen in der Art von &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Offenheit und Transparenz sind ja keine Werte an sich&lt;/i&gt;&#8220; hinreisen. Dass Leitungen des &#246;fteren &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;gegen die Mehrheit der Mitglieder entscheiden m&#252;ssten&#8220;&lt;/i&gt; h&#228;lt ein Mitglied des Bundesausschusses f&#252;r etwas, das man/frau &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;aus der Tradition der ArbeiterInnenbewegung lernen k&#246;nnte&#8220;&lt;/i&gt;. Von den ca 15 bis 20 anwesenden Bundesvorstandsmitgliedern befand es &#252;brigens niemand ausser mir f&#252;r notwend, sich zu solchen Ungeheurlichkeiten zu &#228;ussern. Daf&#252;r wurde ich einmal mehr niedergestimmt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer es schafft innerhalb autorit&#228;rer Strukturen nach oben zu kommen ist diesen Strukturen gegen&#252;ber nat&#252;rlich positiv eingestellt: So schlecht k&#246;nnen die ja nicht sein, immerhin haben die ja dazu gef&#252;hrt, dass man (frau) jetzt selbst an der Spitze steht. So ist auch nicht zu erwarten, dass es in anderen Parteien besser aussieht. Bei der KP&#214; reicht das als Erkl&#228;rung aber noch nicht aus. Immerhin stehen ja hier diese Strukturen im eklatanten Widerspruch zur eigenen Programmatik. Wir m&#252;ssen hier also noch etwas tiefer graben um dieses Ph&#228;nomen erkl&#228;ren zu k&#246;nnnen:&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Reformismus und Resignation&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;span class='spip_document_6 spip_documents spip_documents_left' style='float:left; width:200px;' &gt;
&lt;img src='http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L200xH150/lako-436fd.jpg' width='200' height='150' alt=&quot;Landeskonferenz der KP&#214;-Wien 2006&quot; title=&quot;Landeskonferenz der KP&#214;-Wien 2006&quot; style='height:150px;width:200px;' class='' /&gt;&lt;/span&gt; Wie kann es sein, dass Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinanderklaffen? Das Hauptproblem, meiner Ansicht nach ist, dass viele GenossInnen nicht mehr an das glauben was in den eigenen Programmen steht. Eine Genossin die in Leitungsfunktionen jahrzehnte lange in der Partei t&#228;tig war erkl&#228;rte mir, als ich sie auf den Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufmerksam macht &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;das seien ja alles Utopien die vielleicht einmal in ferner Zukunft verwirklicht werden k&#246;nnten, wenn &#252;berhaupt...&lt;/i&gt;&#8220;. In der Debatte &#252;ber die politische Ausgestaltung des Caf&#233; Siebenstern erkl&#228;rte ein Genosse : &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Man h&#228;tte aus dem Scheitern des Realsozialismus gelernt, dass sich die Politik nicht in Unternehmen einmischen sollte.&lt;/i&gt;&#8220;. Auf meinen Einwand hin, dass das neoliberale Ideologie sei, warf sich auch noch Genosse Michael Graber f&#252;r diese Position in die Bresche.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;So wundert es auch nicht, dass die KP&#214; weithin ein Glaubw&#252;rdigkeitsproblem hat. Wenn die eigenen Leute nicht mal das glauben was in den Programmen steht, dann kann das auch nicht nach au&#223;en hin vermittelt werden. Dr. Mirko Messners extrem schwache Fernsehauftritte im Nationalratswahlkampf 2006 sind ein gutes Beispiel daf&#252;r.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Damit wird auch die Ursache f&#252;r die reformistische Politik klar. Wer sich selbst nichts zutraut, sich andererseits aber f&#252;r die Avantgarde der ArbeiterInnenklasse h&#228;lt, traut den anderen noch viel weniger zu. Die biederen Umverteilungsforderungen in Nationalratswahlkampf wurden ja dann sogar von den SP&#214; Slogans &#252;berboten. (siehe auch: &lt;a href=&quot;http://logo.kpoe.at/news/article.php/2006_umverteilung&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Logo: Wider den Umverteilungsdiskurs&lt;/a&gt;.)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dabei w&#252;rden sich gerade heutzutage viele Menschen eine grunds&#228;tzliche Kritik am kapitalistischen System w&#252;nschen. Immer mehr Menschen verstehen inzwischen, dass Umweltzerst&#246;rung, Kriege, Rassismus, etc.. keine Naturkatastrophen sind, sondern in engem Zusammenhang mit dem herrschenden Kapitalistischen System stehen. Immer mehr Menschen verstehen heute, dass ein grunds&#228;tzliches Umdenken notwendig ist und eine 5% Steuererh&#246;hung (Eine zentrale Forderung im Nationalratswahlkampf 2006) da oder dort wenig ver&#228;ndern wird. Die Forderung Anti-Rassismus als eines der Schwerpunktthemen des Wahlkampfes zu sehen (etwas, das gerade angesichts der FPBZ&#214; Hetzkampagne extrem sinnvoll gewesen w&#228;re) wurde ignoriert. Ebenso das heisse Eisen Kronenzeitung/Medienkonzentration entsprechend zu thematisieren.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Einen &#8222;Vorteil&#8220; haben die Programme aber, an die man/frau selbst nicht mehr glaubt: Man/frau braucht sie dann auch nicht mehr ernst zu nehmen. So wird verst&#228;ndlich, wie es
sein kann, dass Anspruch und Wirklichkeit in der KP&#214; so weit auseinanderklaffen.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Populismus nicht nur in der Steiermark&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Populismus wird in der Bundes-KP&#214; und der Wiener-KP&#214; zuerst einmal mit der steirischen Landesorganisation assoziert. Dort wird, entgegen den Beschl&#252;ssen des 32. Parteitages, mit nationalistischen Ressentiments und sogar mit offenem Rassismus versucht das W&#228;hlerInnensegment der FPBZ&#214; anzusprechen. So hat z.b. dei steirische-KP einen zu tiefst rassistischen Leserbrief in dem von ihr herausgegebenen &quot;Stadtblatt&quot; ver&#246;ffentlicht.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Didi Zach, immerhin Landessprecher der KP&#214;-Wien und Mitglied des Bundesausschuss, meinte z.B.: dass er den rassistischen Leserbrief aus dem Stadtblatt der KP&#214;-Graz gar nicht so schlimm findet und dass ihm so etwas auch &#8222;durchrutschen&#8220; h&#228;tte k&#246;nnen. Auch wenn diese Position in der Bundes-KP&#214; keine Mehrheit hat so ist doch erschreckend, dass so etwas in der KP&#214; &#252;berhaupt Platz hat.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ursache f&#252;r den Populismus ist einerseits ein Mangel an theoretischer Auseinandersetzung mit den Problemen (d.h. die GenossInnen verstehen gar nicht warum ihre vereinfachten, verk&#252;rzten oder schlichtweg falschen Positionen so problematisch sind) und andererseits das, schon oben erw&#228;hnte Avantgarde denken: Man/frau w&#228;hnt sich so abgehoben von &#8222;den Massen&#8220;, dass man ihnen die Forderungen und Analysen gar nicht mehr zumuten kann. Aus dieser Sicht unterscheiden sich der Populismus eines Franz Stephan Parteder und der Populismus der Bundes-KP&#214; nur noch graduell. Die einen haben beim Gedanken an &#8222;die Massen&#8220; die KronenzeitungsleserInnen im Kopf, die anderen orientieren sich eher am Kurier.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Wahrheit (oder das was man/frau daf&#252;r h&#228;lt) ist dem Menschen zumutbar. Alles andere muss letztlich in StellvertreterInnenpolitik und damit in patriachalen, hierarchischen und autorit&#228;ren Strukturen m&#252;nden.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Macht parteif&#246;rmige Organisierung heute &#252;berhaupt noch Sinn?&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer heute politisch aktiv sein will hat heute ein breites Feld an Bet&#228;tigungsm&#246;glichkeiten. Sich in einer Mailingliste zum Thema X und in einer anderen f&#252;r Aktionen zum Thema Y organisieren. Ein einzelner gut formulierter Artikel in einem Blog kann eine Lawine an Aufmerksamkeit lostreten und so mit etwas Gl&#252;ck ein Millionenpublikum erreichen. Dazu braucht es heute weder Geld noch einer gro&#223;en Organisation. Man/frau vernetzt sich heute sehr flexibel zu bestimmten einzelnen Anliegen. Ein langwieriger Prozess der Konsensfindung wie er in traditionellen Parteien vor sich geht ist dort nicht notwendig. Laufen die Zielsetzungen in einer Mailingliste auseinander dann teilt man sich eben entsprechend auf. Das alles geht ohne gr&#246;&#223;ere &#8222;Reibungsverluste&#8220;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Meine sinnvollste und erfolgreichste politische Aktivit&#228;t war sicherlich im Kampf gegen Softwarepatente in Europa. Das ging ganz ohne die Unterst&#252;tzung der KP&#214; und von dieser auch weitgehend unbemerkt. Eine kleine Gruppe von etwa 30 AktivistInnen aus ganz Europa fand sich auf einer Mailingliste und schaffte was niemand f&#252;r m&#246;glich gehalten Hatte. Erstmals in der Geschichte der EU wurde eine geplante Direktive in der zweiten Lesung des Parlaments zur g&#228;nze Abgelehnt. Macht angesichts solcher M&#246;glichkeiten parteif&#246;rmige Organisierung &#252;berhaupt noch Sinn?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wenn, dann wohl nur wenn eine Partei es versteht sich diesen Bedinungen anzupassen. Wenn es gelingt daraus eine Plattform f&#252;r AktivistInnen zu schaffen. Eine Partei in der diejenigen die ein politische Anliegen haben auf jene treffen die Wissen haben wie und wo sich dazu etwas machen l&#228;sst, etc..etc.. Eine &#8222;Partei der AktivistInnen&#8220; zu werden w&#228;re alleine schon aus dieser Sicht eine Notwendigkeit.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dass die KP&#214; zuwenig Geld hat um viele Funktion&#228;rInnen f&#252;r StellvertreterInnenpolitik zu bezahlen ist da nur die Draufgabe. Man/frau w&#252;rde erwaten dass angesichts solcher &#220;berlegungen mit
diesen Mitteln besonders sorgsam umgegangen werden w&#252;rde. Dass sich die Leitungsgremien lange &#252;berlegen wie die Arbeit organisiert werden kann um m&#246;glichst vielen AktivistInnen die M&#246;glichkeit zu bieten sich einzubringen. Dass genau Analysiert wird wo die Schwachstellen sind die nicht leicht von freiwillilgen AktivistInnen erledigt werden k&#246;nnen um dann Punktgenau dort die geringen Mittel einsetzen zu k&#246;nnen. Dass hier zuerst einmal T&#228;tigkeitsprofile erstellt werden um zu sehen was die Anforderungen an bezahlte Mitarbeit sind.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Weit gefehlt: T&#228;tigkeitsprofile werden nicht vorbereitet geschweige denn breit Diskutiertz. Der Umgang mit Geld ist generell haarstreubend: Der Bundesvorstand bekommt zum Beschluss einen Budgetvorschlag, der kaum mehr als eine A4-Seite in Anspruch nimmt. Die H&#228;lfte des Budgets wird dabei in einer einzigen Zeile abgehandelt. Die A4-Bl&#228;tter werden nach dem Beschluss wieder eingesammelt. Das wars. Was dann genau mit den Mitteln passiert beschliesst ein kleiner Kreis der kleine Kreis von Bundesaussschussmitgliedern. Alle Antr&#228;ge hier mehr Transparenz einzuf&#252;hren werden durch die Bank abgelehnt.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Die Chancen und Herausforderungen von Heute&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article6.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Schlaue KommunistInnen verwenden Freie Software&lt;/a&gt;. F&#252;r KommunistInnen ist das Beispiel Freier Software daher ein wichtiges Vorzeigeprojekt: Es zeigt, dass die &#220;berwindung der kapitalistischen Produktionsweise m&#246;glich und erstrebenswert ist. Man/Frau sollte meinen, dass daher die Verwendung Freier Software eine Selbstverst&#228;ndlichkeit f&#252;r uns ein sollte. Leider nicht in der KP&#214;. Wenn ehrenamtliche AktivistInnen nach einer 40+h Arbeitswoche keine Zeit haben sich mit Freier Software zu besch&#228;ftigen ist das eine Sache, bei bezahlten Funktion&#228;rInnen eine Andere. Einer der neuen IT Verantwortlichen der KP&#214; schickt jetzt seine emails im Outlook. Ebenso wie der Koordinator des Bundesvorstandes. Mirko Messner hat den von mir aufgesetzten Linux-Laptop gegen Windows ausgetauscht. etc..etc.. Sie verstehen es nicht weil sie keine KommunistInnen sind. An die M&#246;glichkeit einer System&#228;nderung glauben sie schon lange nicht mehr. 5% Steuererh&#246;hungen da und dort sind das Einzige was noch in die K&#246;pfe passt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Umweltschutz. Didi Zach beklagt sich im Argument Spezial &#252;ber Benzinpreis- und Parkgeb&#252;hrenerh&#246;hungen. Die Probleme des Klimawandels sind offenbar noch nicht bis in die K&#246;pfe leitender KP&#214; Mitglieder vorgedrungen, oder diese sind der Meinung so etwas kann man/frau den potentiellen W&#228;hlerInnen nicht zumuten... Populismus wohin das Auge reicht.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Die gro&#223;e EKH-L&#252;ge&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Nach dem skandal&#246;sen Verkauf des Ernst-Kirchweger-Hauses durch die KP&#214; wurde uns immer erkl&#228;rt, dass das aus finanziellen Gr&#252;nden notwendig war. Wer beim Parteitag 2004 aufgepasst hatte, konnte auch damals schon sehen dass das nicht den Tatsachen entspricht. Das fast zeitgleich verkaufte Haus am H&#246;chst&#228;dtplatz brachte lt. den Angaben des Finanzreferenten fast 20 mal soviel ein wie das EKH. Sp&#228;testens aber, wenn die Partei lieber auf bezahlte Arbeit statt unentgeltlichem Engagement ihrer AktivistInnen setzt muss klar sein, dass diese Begr&#252;ndung eine L&#252;ge war. Nicht dass Geld nicht immer gebraucht werden kann aber &#252;berlebensnotwendig war es ganz offensichtlich nicht.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In einer &#252;berschlagsm&#228;ssigen Rechnung bin ich zum Schluss gekommen, dass das EKH f&#252;r die Wiener Linke etwa 5 mal so viel wert war als was an Verkaufserl&#246;s erhalten wurde. Als ich den f&#252;r den Verkauf damals Verantwortlichen Genossen Fragte ob er denn der Meinung sei ob den ein Euro in der Hand der KP&#214; 5 mal so n&#252;tzlich sei als in der Hand anderer Linker so sagte er: Ja, das sehe er so. Hier wird also klar warum das mit den linken B&#252;ndnissen, Sozialforen und Plattformkandidaturen so grob schiefgehen musste. Wer die Arbeit anderer Linker so wenig wertsch&#228;tzt kann auch mit anderen nicht vern&#252;nftig zusammenarbeiten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Gerade etwas mehr an anarchistischer Theorie h&#228;tte die KP&#214;, die noch immer in authorit&#228;ren Strukturen und authorit&#228;rem Denken verhaftet ist, mehr als n&#246;tig. Dass die Partei (und hier sind es bei weitem nicht nur die Leitungen) kein Verst&#228;ndniss f&#252;r diejenigen aufbringen kann, die das kapitalistische System nicht nur verbal sondern auch in ihrem praktischen Leben ablehnen, zeigt einmal mehr wie wenige KommunistInnen es in der KP&#214; gibt.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Zusammenfassung und Ausblick - Where to go from here&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die KP&#214; in der jetztigen Form bietet kaum Potential f&#252;r emanzipatorische Ans&#228;tze. Die Theorie in form von Programmen mag nicht so schlecht klingen, die Parxis ist aber leider Meilenweit davon entfernt. Vielfach sind die Entscheidungen die dort getroffen werden schlimmer als das, was wir von der neoliberalen kapitalistischen &#8222;Normalit&#228;t&#8220; gewohnt sind. Die Menschen, die &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;eine Andere Welt f&#252;r m&#246;glich&lt;/i&gt; und w&#252;nschenswert halten sind dort im Augenblick eher schlecht aufgehoben. Wie die obigen &#220;berlegungen zeigen, ist parteif&#246;rmige Organisierung ohnehin heute nicht mehr adequat. Zumindest solange &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;parteif&#246;rmig&lt;/i&gt;&#8220; gleichbedeutend ist mit hierarchischen authorit&#228;ren Strukturen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer die bestehenden Verh&#228;ltnisse nicht akzeptieren will aber nicht unbedingt als Einzelk&#228;mpferIn unterwegs sein will, der/dem bieten sich heute vielf&#228;ltigste M&#246;glichkeiten. Am besten Organisiert man/frau sich in 2 oder 3 linken Basisgruppen gleichzeitig um einerseits Unabh&#228;ngig von den einzelnen Strukturen zu sein und andererseits zu deren Vernetzung beizutragen. Wer weiterhin in der KP&#214; t&#228;tig sein will muss sich darauf einstellen, dass es zuerst einmal sehr sehr viel Energie erfodern wird diese Partei selbst zu ver&#228;ndern. Beim kommenden Parteitag Anfang Dezember werde ich dazu einen letzten Versuch starten. Viel Aussicht auf Erfolg besteht nicht, aber ich will mir nicht nachsagen lassen es nicht gr&#252;ndlich versucht zu haben.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mehr dazu demn&#228;chst auf &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;qummunismus.at&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, Oktober 2007.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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