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	<title>qummunismus / kommunismus reloaded</title>
	<link>http://qummunismus.at/</link>
	<description>Radikale Kritik am kapitalistischen System ist heute notwendiger denn je. Traditionelle Kommunistische Parteien sind allerdings dazu kaum in der Lage. Sie sind mehr oder weniger noch immer in autorit&#228;ren, hierarchischen, planwirtschaftlichen Strukturen und Denken des gescheiterten Realsozialismus verhaftet. Ein Neubeginn ist notwendig: Qummunismus ist Kommunismus reloaded.</description>
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		<title>&#220;ber legale und illegale Korruption</title>
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		<dc:date>2008-04-30T22:00:00Z</dc:date>
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<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique14.html">Soziales</category>

		<dc:subject>Entfremdung</dc:subject>

		<description>Korruption wird von neoliberalen Ideologen als Fehlentwicklung gesehen, die das freie und angeblich faire Spiel der Marktkr&#228;fte behindert. Korruption gilt daher offiziell als etwas das bek&#228;mpft werden muss. Was die neoliberalen IdeologInnen dabei &#252;bersehen ist, wie fundamental legale und illegale Korruption f&#252;r das Funktionieren der kapitalistischen Marktwirtschaft sind. &lt;br /&gt;Der Kabinettchef der fr&#252;heren Innenministern Prokop wurde von der Industriellenvereinigung bezahlt. Der ihr Pressesprecher (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/rubrique14.html" rel="directory"&gt;Soziales&lt;/a&gt;

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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton42.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;143&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Korruption wird von neoliberalen Ideologen als Fehlentwicklung gesehen, die das freie und angeblich faire Spiel der Marktkr&#228;fte behindert. Korruption gilt daher offiziell als etwas das bek&#228;mpft werden muss. Was die neoliberalen IdeologInnen dabei &#252;bersehen ist, wie fundamental legale und illegale Korruption f&#252;r das Funktionieren der kapitalistischen Marktwirtschaft sind.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Kabinettchef der fr&#252;heren Innenministern Prokop wurde von der Industriellenvereinigung bezahlt. Der ihr Pressesprecher der Innenministerin wurde von einer privaten aber Parteinahen Versicherungsgesellschaft besch&#228;ftigt. Dass die Profitinteressen der Industriellen sich nicht unbedingt mit denen der Mehrheit der von ihne ausgebeuteten Menschen decken ist klar. Dennoch scheint es niemand zu st&#246;ren, dass diese Organisation ganz unverhohlen ihre Agenten in den B&#252;ros von &#246;ffentlichen Ministerien platzieren d&#252;rfen [&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nb1&quot; name=&quot;nh1&quot; id=&quot;nh1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title='[1] Wobei nat&#252;rlich eingewendet werden k&#246;nnte, dass die &#214;VP im gro&#223;en und (...)' &gt;1&lt;/a&gt;]. Auch den &#246;sterreichischen EU-Abgeordneten zahlt die Industriellenvereinigung ihre &#8222;AssistentInnen&#8220;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dann gibt es da noch das weite Feld des &#8222;Lobbyismus&#8220; mit dem Entscheidungstr&#228;ger in Politik und Wirtschaft &#252;berzeugt werden sollen. Dazu geh&#246;ren neben Essenseinladungen auch Studienreisen und Produktpr&#228;sentationen und &#228;hnliches. Letztlich istein Job in der Politik nat&#252;rlich immer mit etwas unkalkulierbaren W&#228;hlerInnenentscheidungen verbunden. Da ist es im gegenseitigen Interesse wenn die einen lukartive Jobs in Aussicht stellen die den Anderen als Auffangnetz dienen k&#246;nnen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Korruption ist in diesem System allgegenw&#228;rtig. Das meiste davon allerdings v&#246;llig legal. Korruption existiert bei weitem nicht nur zwischen Politik und Wirtschaft sondern vor allem auch innerhalb der Wirtschaft. Die Konkurrenz zwischen den Unternehmen bietet zwar einerseits Motivation die passive Korruption im eigenen Unternehmen zu bek&#228;mpfen andererseits aber auch Motiviation sich selbst durch Korruption anderer einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In dem Masse in dem der Kapitalismus also auf der einen Seite die Korruption bek&#228;mpft f&#246;rdert er sie auf der anderen Seite. Mit &#8222;Miles and More&#8220; versuchen Fluglinien die Menschen zu bestechen die gesch&#228;ftlich, vom Arbeitgeber bezahlt, viel Fliegen m&#252;ssen. Wer genug Meilen sammelt bekommt dann Fl&#252;ge die er/sie eventuell privat nutzen kann. Der Anbieder teuerer IT-Schulungen f&#252;r eine propriet&#228;re Datenbank lockt mit Geschenken f&#252;r diejenigen die solche Kurse buchen. Die Kurse kosten einige tausend Euro, die Geschenke einige Hundert Euro. Ganz klar Korruption aber gro&#223;teils legal.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wie schafft der Kapitalismus es die Interessen einiger weniger zum Schaden der gro&#223;en Mehrheit der Menschen durchzusetzen? Neben der Korruption der Politik sind hier auch die ManagerInnen und leitenden Angestelten mitverantwortlich. Die Loyalit&#228;t der Komplizinen erkauft sich das Kapital mit relativ hohen Geh&#228;ltern und Gewinnbeteiligungen. Neben der Horizontalen Korruption (zwischen Unternehmen) gibt es hier also auch die vertikale Korruption zwischen Kapital und Arbeit und innerhalb der dazwischen aufgebauten Ausbeutungs- und Unterdr&#252;ckungshierarchie.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#220;ber Korruption zu sprechen birgt damit immer auch die &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article5.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Gefahr einer verk&#252;rzten Kapitalismuskritik&lt;/a&gt;: Der &#8222;b&#246;sen&#8220; illegealen Korruption wird, in moralisierender Weise, die &#8222;gute&#8220; legale Bezahlung gegen&#252;ber gestellt. Dabei sind die Grenzen zwischen legal und illegal oft ebenso willk&#252;rlich wie die moralischen Werturteile.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Laut einer Studie haben &lt;a href=&quot;http://wien.orf.at/stories/145005/&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;die H&#228;lfte der ManagerInnen in &#214;sterreich ein schlechtes Gewissen&lt;/a&gt;. Der Autor der Studie finde es alarmierend, dass es so viele sind. Alarmierend m&#252;sste es dabei sein, dass es so wenige sind. Vor 10 Jahren waren es noch etwa 75%. Die neoliberale Indoktrinierung funktioniert offensichtlich immer besser. Den ManagerInnen ist gar nicht mehr klar, dass sie die Ausbeutung von Mensch und Natur betreiben und im Wesentlichen nur daf&#252;r gut bezahlt werden gegen unsere Interessen zu handeln. Ohne diese Leute k&#246;nnte der Kapitalismus nicht Funktionieren. Korruption ist hier also ein fundamentales Element im Kapitalismus.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;WKO Chef Leitl forderte daher beim Forum Alpbach wieder mehr &#8222;ethische und moralische Grunds&#228;tze&#8220; von den Unternehmern. &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article25.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Der Bock will also auch G&#228;rtner sein&lt;/a&gt;. Nat&#252;rlich werden ManagerInnen nur daf&#252;r bezahlt die Interessen der SharedholderInnen zu vertreten und m&#246;glichst keine Skrupel bei Masenk&#252;ndigungen zu zeigen, wenn der Gewinn einmal Unterdurchnittlich ausf&#228;llt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Korruption ist letztlich auch die konsequente Umsetzung der neoliberalen Ideologie: Ein (Schwarz)-Markt f&#252;r alles. Kaufen und Verkaufen. Legal? Illgeal? Scheissegal!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die in Politik- und Wirtschaftswissenschaften heute sehr beliebte &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Principal-agent_problem&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Principal-Agent Theorie&lt;/a&gt; untersucht genau dieses Problem: Wie kann ein Auftraggeber (Principal) daf&#252;r sorgen, dass die Untergebenen (Agents) nicht nach ihren Interessen handeln sondern nach denen der Auftraggeber. Inzwischen wurde erkannt, dass sich damit auch Korruption ganz gut modelieren l&#228;sst. Klar: weil dieser Prozess ja immer eine Art von Korruption darstellt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Korruption gab es auch schon unter vorkapitalistischen Verh&#228;ltnissen. Was den Kapitalismus mit der Korruption verindet ist vor allem zweierlei: Einerseits erzeugt die dem System geschuldete enorme Ungleichverteilung die finanziellen Mittel mit denen im Gro&#223;en Stil bestochen werden kann. Wichtiger aber noch: Es schafft die bestechlichen Subjekte. Der Mensch (Agent) der von seiner Arbeit entfremdet f&#252;r Geld f&#252;r jemanden Anderen (Principal) arbeitet und also nicht in seinem/ihrem eigenen Interesse arbeitet ist ja bereits bestochen. Ob jetzt diese vertikale oder die horizontale Bestechung st&#228;rker zum tragen kommt ist dann nur noch ein Detail.&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Die &#228;u&#223;erliche Arbeit, die Arbeit, in welcher der Mensch sich ent&#228;u&#223;ert, ist eine Arbeit der Selbstaufopferung, der Kasteiung. Endlich erscheint die &#196;u&#223;erlichkeit der Arbeit f&#252;r den Arbeiter darin, da&#223; sie nicht sein eigen, sondern eines andern ist, da&#223; sie ihm nicht geh&#246;rt, da&#223; er in ihr nicht sich selbst, sondern einem andern angeh&#246;rt. Wie in der Religion die Selbstt&#228;tigkeit der menschlichen Phantasie, des menschlichen Hirns und des menschlichen Herzens unabh&#228;ngig vom Individuum, d.h. als eine fremde, g&#246;ttliche oder teuflische T&#228;tigkeit, auf es wirkt, so ist die T&#228;tigkeit des Arbeiters nicht seine Selbstt&#228;tigkeit. Sie geh&#246;rt einem andren, sie ist der Verlust seiner selbst.&lt;/i&gt;&#8220;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8212; Karl Marx, &lt;a href=&quot;http://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1844/oek-phil/1-4_frem.htm&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;&#214;konomisch-philosophische Manuskripte, 513&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zur Bek&#228;mpfung von Korruption m&#252;ssen wir maximale Transparenz in Wirtschaft und Politik und radikale, partizipative Demokartie einfordern. Strenge Gesetzte gegen direkte Parteienfinanzierung durch private Unternehmen ebenso wie die demokartisierung der Wirtschaft. Die &#220;berwindung der Korruption bedeutet aber letztlich die &#220;berwindung der &#8222;Entfremdung des Menschen von sich und seiner Arbeit&#8220; also die Verwirklichung des Kommunismus. Wer im eigenen Interesse an Dingen arbeitet die er/sie sinnvoll und wichtig findet, der/die ist auch nicht korumpierbar.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, 1. Mai 2008&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nh1&quot; name=&quot;nb1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title=&quot;Notizen 1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;] Wobei nat&#252;rlich eingewendet werden k&#246;nnte, dass die &#214;VP im gro&#223;en und ganzen eine Partei ist die sehr eng mit der Industriellenvereinigung verflochten ist. Wobei es allerdings auch viele Verfl&#228;chtungen zwischen SP&#214; und Konzernen gibt (Siehe: Siemens, Bawag &amp; Co). Auch FPBZ&#214; haben ihre guten Verbindungen zur Industrie (Prinzhorn, Grasser, Veit Schalle, etc..).&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Rom-I: Sozialdemokraten schaffen KonsumentInnenschutz ab</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article34.html</link>
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		<dc:date>2007-12-21T19:34:12Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>mond</dc:creator>

<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique14.html">Soziales</category>

		<dc:subject>KonsumentInnenschutz</dc:subject>
		<dc:subject>Standortwettbewerb</dc:subject>
		<dc:subject>Sozialdemokraten</dc:subject>
		<dc:subject>&#214;VP</dc:subject>

		<description>&#8222;Rom I: Verbraucherschutz gesichert ohne zus&#228;tzliche Belastung f&#252;r die Wirtschaft&#8220; so titelt Othmar Karas (&#214;VP) in seinem Newsletter &#252;ber die neue EU-Verbraucherschutzregelung. &lt;br /&gt;Dank der europ&#228;ischen Sozialdemokraten und vor allem der deutschen Justizministerin Zypries (SP) erlaubt die Direktive die Regelung, dass f&#252;r grenz&#252;berschreitende Rechtsgesch&#228;fte das Recht vom Verk&#228;ufer ausgesucht werden kann. Somit k&#246;nnen Firmen ihre Internet Gesch&#228;fte von dem Land aus abwickeln in dem die geringsten (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/rubrique14.html" rel="directory"&gt;Soziales&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot53.html" rel="tag"&gt;KonsumentInnenschutz&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot54.html" rel="tag"&gt;Standortwettbewerb&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot55.html" rel="tag"&gt;Sozialdemokraten&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot56.html" rel="tag"&gt;&#214;VP&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Rom I: Verbraucherschutz gesichert ohne zus&#228;tzliche
Belastung f&#252;r die Wirtschaft&lt;/i&gt;&#8220; so titelt Othmar Karas (&#214;VP) in seinem Newsletter &#252;ber die neue EU-Verbraucherschutzregelung.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dank der europ&#228;ischen Sozialdemokraten und vor allem der deutschen Justizministerin Zypries (SP) erlaubt die Direktive die Regelung, dass f&#252;r grenz&#252;berschreitende Rechtsgesch&#228;fte das Recht vom Verk&#228;ufer ausgesucht werden kann. Somit k&#246;nnen Firmen ihre Internet Gesch&#228;fte von dem Land aus abwickeln in dem die &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;geringsten&lt;/strong&gt; KonsumentInnenschutzrechte gelten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Folgerichtig wird auf &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26915/1.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Telepolis&lt;/a&gt; analysiert:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Weil sie dort m&#246;glicherweise auch Steuern zahlen, setzt durch die Zypries-Regelung ein Wettbewerb (beziehungsweise eine Abw&#228;rtsspirale) um den schlechtesten Verbraucherschutz ein.&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das ist der Anfang vom Ende des KonsumentInnenschutzes. Dass jemand wie Karas, der Politik f&#252;r die Industriellenvereinigung und die Wirtschaftskammer macht, diese Regelung also toll findet darf uns nicht wundern, erstaunlich ist, dass es wieder mal die Sozialdemokraten waren die uns verraten und verkauft haben.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Interessant ist auch die Begr&#252;ndung von Zypries:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Man k&#246;nne es, so die Justizministerin, Anbietern nicht &#8222;zumuten&#8220;, dass sie &#8222;sich auf 27 und mehr Rechtsordnungen [...] einstellen m&#252;ssen.&quot; Dem Verbraucher aber, der weitaus weniger Ressourcen f&#252;r solche Zwecke zur Verf&#252;gung hat, will Zypries das durchaus abverlangen. (Siehe &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26915/1.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Telepolis&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer hat euch verraten: Die Sozialdemokraten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Meint euer,
Mond. (Dezember 2007)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Siehe auch: &lt;a href=&quot;http://www.conflictoflaws.net/category/legislation/rome-i/&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Rome I&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>UN Studie zeigt globale Ungleichverteilung</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article32.html</link>
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		<dc:date>2006-12-05T23:00:00Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>mond</dc:creator>

<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique14.html">Soziales</category>

		<dc:subject>Ungleichverteilung</dc:subject>

		<description>Die reichsten 2% der Weltbev&#246;lkerung besitzen mehr als die H&#228;lfte des globalen Reichtunms. Die &#228;rmere H&#228;lfte der Weltbev&#246;lkerung muss sich daf&#252;r 1% des globalen Reichtums teilen! Alleine den reichsten 1% geh&#246;ren etwa 40% des weltweiten Reichtums. Diese erschreckenden Zahlen Stammen aus der am 5. Dezember 2006 ver&#246;ffentlichten Studie der UN Universit&#228;t. (Presseaussendung: 14 Seiten, PDF 250k, Gesammte Studie 70 Seiten, PDF, 1.1MB) &lt;br /&gt;Was in der 70 Seiten Studie fehlt ist, dass dort kein einziges Wort (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/rubrique14.html" rel="directory"&gt;Soziales&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot47.html" rel="tag"&gt;Ungleichverteilung&lt;/a&gt;

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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton32.gif&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;176&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die reichsten 2% der Weltbev&#246;lkerung besitzen mehr als die H&#228;lfte des globalen Reichtunms. Die &#228;rmere H&#228;lfte der Weltbev&#246;lkerung muss sich daf&#252;r 1% des globalen Reichtums teilen! Alleine den reichsten 1% geh&#246;ren etwa 40% des weltweiten Reichtums. Diese erschreckenden Zahlen Stammen aus der &lt;a href=&quot;http://www.wider.unu.edu/research/2006-2007/2006-2007-1/wider-wdhw-launch-5-12-2006/wider-wdhw-press-release-5-12-2006.htm&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;am 5. Dezember 2006 ver&#246;ffentlichten Studie&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;http://www.unu.edu/&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;UN Universit&#228;t&lt;/a&gt;. (Presseaussendung: &lt;a href=&quot;http://www.wider.unu.edu/research/2006-2007/2006-2007-1/wider-wdhw-launch-5-12-2006/wider-wdhw-press-release-5-12-2006.pdf&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;14 Seiten, PDF 250k&lt;/a&gt;, Gesammte Studie &lt;a href=&quot;http://www.wider.unu.edu/research/2006-2007/2006-2007-1/wider-wdhw-launch-5-12-2006/wider-wdhw-report-5-12-2006.pdf&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;70 Seiten, PDF, 1.1MB&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Was in der 70 Seiten Studie fehlt ist, dass dort kein einziges Wort &#252;ber die ungleiche Verteilung des Reichtums zwischen den Geschlechtern verloren wird, denn Armut ist noch immer weiblich.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Was aus der Studie unmittelbar folgt: w&#252;rde den reichsten 1% nur 2.5% ihres Besitzes genommen k&#246;nnte damit der Wohlstand von 50% also von etwa 3 Milliarden menschen verdoppelt werden! W&#252;rde man den reichsten 1% etwa 10% ihres Verm&#246;gens durch steuerliche Massnahmen nehmen so k&#246;nnte damit der Wohlstand der halben Weltbev&#246;lkerung verf&#252;nffacht werden! Keine unvern&#252;nftige Forderung angesichts der Tatsache, dass von diesem Teil der Weltbev&#246;lkderung j&#228;hrlich etwa 10 Millionen an den Folgen von Unterern&#228;hrung sterben. Vergessen werden sollte dabei aber nicht, dass damit aber lange noch nicht alle Probleme des Kaptialismus gel&#246;st w&#228;ren. (Siehe z.B.: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article4.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Bastiat, Broken Windows, Klimakatastrophen und Kriege&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Meint euer Franz Sch&#228;fer. (Dezember 2006)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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